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Solaranlagen - gut zu wissen

  • Die Sonneneinstrahlung im Mittelland sichert von März bis Oktober die Erwärmung des Brauchwassers auf 60 Grad.
  • Eine Solaranlage (5 m2, 500-Liter-Speicher) kostet rund 10 000 Franken; dazu kommen Montagekosten von rund 2000 Franken. Abzüglich Hausvereins-Rabatt (siehe Aktion Solardächer) und Förderbeitrag sind das rund 9000 Franken.
  • Die Einsparung im Betrieb beträgt 240 Franken gegenüber Öl/Gas und 430 Franken gegenüber Strom. Die Ersparnis für die Umwelt beträgt eine Tonne CO2.
  • Grundsätzlich kann jede bestehende Heizanlage mit einer Solaranlage nachgerüstet werden.
  • Der Einbau der Anlage kann heute spielend in maximal zwei Tagen erfolgen.
  • Für eine vierköpfige Familie ist eine Kollektorfläche von 5 m2 fürs Brauchwasser ausreichend. Mit einer Kombianlage von 12 m2 kann auch die Heizung unterstützt werden.
  • Für Solaranlagen kommen unbeschattete Giebeldachflächen mit Süd-, Südost- oder Südwestausrichtung in Frage. Bei Flachdächern wird die Anlage aufgeständert.
  • Niemand muss während längerer Schlechtwetterperioden oder im garstigen Winter mit kaltem Wasser duschen. Der vorhandene Heizkessel oder ein Elektroeinsatz im Solarspeicher können nachheizen.
  • Die Solartechnik ist seit praktisch 40 Jahren erprobt. Kollektoranlagen sind während ihrer Lebensdauer (20–30 Jahre)praktisch unterhaltsfrei. Nur das Wärmeträgermedium (zum Beispiel Wasser-Glykol-Gemisch) muss alle 3–5 Jahre geprüft werden.
  • Eine Solaranlage besteht aus drei Komponenten: den Kollektoren, der Verbindungsleitung und dem Boiler (und einem Steuergerät mit Angaben zur Wärme usw.).
  • Kollektorenflächen bis zu einer Grösse von 10 m2 sind bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr bewilligungspflichtig; in Kernzonen kann es Probleme mit dem Denkmal- oder Ortsbildschutz geben.
  • Fotovoltaik: Seit Anfang Jahr macht die neue Einspeisevergütung für erneuerbare Energie die Investition in den Solarstrom spannend.

Text_Foto_Stefan Hartmann